between black and white lies

Mir ist ganz schlecht vor lauter Schwindel. Alles dreht sich vor meinen Augen, in kurzen und immer wiederkehrenden Kreisen. Man stelle sich vor, wie man in eine Art schwarze Masse hineinblickt, die sich vorwärts bewegt, aber keine gleichbleibende, fixe Anhaltspunkte bietet, obwohl sie an Ort und Stelle bleibt.

Nicht all zu irrsinnig ist da das Gefühl, überall nur von Schwindel umgeben zu sein, ob wir uns in einem Gespräch mit einer Person oder zwischen den Regalen eines Supermarktes wiederfinden. Auch Produktmarken scheinen in ihrer Kommunikation mit dem Kunden das Bedürfnis nicht ablegen zu können, sich stets ein Stück weit besser zu machen, als sie tatsächlich sind.

Diese Arbeit möchte daher weniger zu mehr Lügen aufrufen! Sie will sich viel mehr hüllenlos zeigen, aber mit Verpackungen dazu bekennen, dass das Verdrehen von Wahrheiten auch in der Markenkommunikation zu einem unausweichlichen Gestaltungsmittel hinzugezählt werden muss.
Visuelle Methoden und andere Gestaltungsmittel und -techniken bekannter Produkte werden – between black and white lies – sichtbar gemacht, um dem Gestalter vor Augen zu führen, bis wohin (und nicht weiter) das Bild einer Marke „manipuliert“ werden darf und auch kann, ohne dabei an Glaubwürdigkeit und das damit verbindende Vertrauen eines Kunden zu verlieren.

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